• Was macht eine/n sympathische/n Chef/in aus?

    Wie bereits im letzten Blog am 9. August 2021 versprochen, wollen wir uns heute anschauen, was sich zahnmedizinische Fachangestellte von ihrem Arbeitgeber wünschen.

    Ziel einer jeden Zahnarztpraxis ist es, zufriedene PatientInnen zu versorgen bzw. zu betreuen. Das möglichst über viele Jahre. Aber genau die PatientInnen sind es, die unterschwellig ein Gespür dafür entwickeln, ob das Klima in der Praxis gut ist. Alle MitarbeiterInnen sind quasi ein Aushängeschild für die gelebte Praxiskultur und ist die angespannt, vermittelt das irgendwie ein unangenehmes Gefühl.

    Der Chef oder die Chefin, die die gesamte Verantwortung tragen, müssen neben ihrem Arbeitseinsatz als Mediziner noch ein Team führen. Sie agieren als Führungs-KRAFT und dafür braucht es mindestens:

    • Wertschätzung für das Tun der anderen
    • Zielvorgaben oder sogenannte Leitblanken, die Ermessenspielräume begrenzen
    • ganz viel Vertrauen in das Team und damit einhergehend natürlich auch, das Vermögen Verantwortung abzugeben
    • fachliche Kompetenz, aber ebenso das Bedürfnis, Wissen zu teilen
    • Weiterbildung fördern
    • Entscheidungen treffen, die möglichst alle verstehen, also eine echte Einbindung der MitarbeiterInnen
    • situatives Einfühlungsvermögen
    • Ausgeglichensein, immer gut gelaunt und nicht zu vergessen…humorvoll
    • fähig zu sein, eine konstruktive Kritik zu geben (Feedback)
    • eine Fehlerkultur, die als Chance zum Besserwerden gelebt wird
    • MitarbeiterInnen loben
    • und zu guter Letzt Gelassenheit, um möglichst für alle (auch PatientInnen) eine entspannte Praxisatmosphäre sicherzustellen

    Nun sind der Chef und die Chefin auch nur Menschen und unterliegen ebenso all den menschlichen Schwankungen wie Begrenzungen. Trotzdem loht es sich, all das zu checken, was der Chef bzw. die Chefin an den vorgenannten Voraussetzungen mitbringt. Wenn sie zugänglich sind, wenn ihnen selbst an einem guten Praxisklima gelegen ist, kann man ihnen diese Liste zur Selbstüberprüfung durchaus mal vorlegen. Voraussetzung ist aber, dass sie über die wichtigste Eigenschaft verfügen, nämlich fähig zur Selbstreflexion sind.

    Schauen wir uns noch einmal 5 dieser Punkte intensiver an!

    Loben

    Wie oft kommt im Tagesablauf etwas dazwischen? Wie oft verkürzt sich die Mittagspause, weil ein Schmerzpatient außer der Reihe versorgt werden muss? Wie oft managen das die ZFA komplett eigenständig, um ihren Chef bzw. ihre Chefin damit gar nicht zu behelligen? Genau solche besondere Einsätze verdienen ein Lob. Aber dieses Lob muss von Herzen kommen, ehrlich gemeint sein und nicht zu einer inflationären Floskel verkommen Wer jedoch gern gelobt werden will, muss auch verkraften, wenn Kritik geübt wird. Konstruktive Kritik verbietet ein cholerisches Ausflippen, sondern zeigt neben dem Fehler auch die Verbesserung auf. Macht ein Teammitglied einen Fehler, sollten alle vom Lernprozess profitieren, damit dieser Fehler kein 2. Mal wiederholt wird.

    Arbeitszeiten einhalten

    Gerade wenn eine Zahnarztpraxis neu eröffnet wurde, fehlt es den jungen Chefs meist an Erfahrungen, was einen stressigen Praxisbetrieb ausmacht. Außerdem lasten zumeist hohe Bankkredite auf ihren Schultern. Das kann leicht verführen, das Arbeitspensum über zu strapazieren. Und dabei wird nicht selten vergessen, dass die Angestellten ein Privatleben und nicht unbedingt den gleichen Start-Antrieb haben. Ein guter Chef bzw. eine gute Chefin hat es in der Hand, einen Patienten, der nicht wirklich Schmerzen hat, erneut einzubestellen, damit sein/ihr Team bei ohnehin schon verkürzter Mittagspause nicht auch noch am Abend zu lange überziehen muss. Das ist die Verantwortung gegenüber der eigenen Mannschaft, die durchaus auch mal über die Befindlichkeiten des Patienten gestellt werden darf.

    Weiterbildung fördern

    Was die eigene Qualifizierung bedeutet, gibt es immer solche und solche MitarbeiterInnen. Viele sind mit ihrer Ausbildung und dem, was sie täglich tun, vollends zufrieden. Aber es gibt auch solche, die sich lebenslanges Lernen auf die Fahne geschrieben haben. Bspw. eine Kollegin, die sich seit Jahren sehr zuverlässig und richtig erfolgreich in der Prophylaxe engagiert. In ihr wächst der Wunsch, sich als Dentalhygienikerin weiterzubilden. Das zu fördern, macht einen guten Chef bzw. eine gute Chefin aus. Selbstverständlich mit Kostenübernahme, die sich mit einer vertraglichen Bindungsklausel absichern lässt.

    Ein Teil des großen Ganzen sein

    Jede Mutter kümmert sich am meisten um ihr eigenes Baby. Das ist nicht anders bei übertragener Verantwortlichkeit. Werden Arbeitsfelder nach Stärken zugewiesen, wie bspw. Hygiene oder Abrechnung und sogenannte „Hutträger“ definiert, verstärkt es das Gefühl, selbst einen wichtigen Beitrag zu leisten. Wenn diese Aufgabe dann noch Spaß macht, geht man viel motivierter auf Arbeit. Eine solche Form der Delegation bzw. der Mitverantwortung braucht deshalb eine verstärkte Einbeziehung der MitabeiterInnen, ohne dass der /die PraxisinhaberIn das Heft des Handelns komplett aus der Hand gibt.

    Der Fels in der Brandung

    Da läuft was schief, da wurde falsch entschieden, da gab es eine Patientenbeschwerde. Jede dieser Situationen ist unangenehm und verursacht Stress. Hier die Ruhe zu bewahren und weniger in Schuldzuweisungen zu verfallen, macht die menschliche Größe eines Chefs bzw. einer Chefin aus. Aber was wäre, weil doch keiner von uns fehlerfrei durchs Leben geht, wenn darüber hinaus eine solche Situation noch mit Humor elastisch ausgefedert werden würde? Zu spüren, dass man angstfrei arbeiten kann, dass nicht hinter jeder Ecke der Ärger lauert, fördert das Selbstbewusstsein und die Eigenverantwortlichkeit. Letztendlich geht es darum, ein Königs- und kein Zwergenmacher zu sein und gilt sowohl für sie, als auch für ihn, die das Chef-Zepter in der Hand halten!

    Kleiner persönlicher Tipp am Ende.

    Man kann auch seine Führungskraft führen. Nicht vorführen, aber selbst mit ganz viel Geduld und Einfühlungsvermögen an die „menschliche Hand“ nehmen. Das gelingt euch doch schon so gut bei euren PatientInnen – da klappt’s auch mit dem Chef bzw. der Chefin. Traut euch!

  • Was erwartet der/die Chef/in von einer guten ZFA?

    Das Arbeiten in einer Zahnarztpraxis ist keine Einbahnstraße. Dort arbeiten Menschen und egal, ob ZFA oder Chef/in, es menschelt und jeder hat Stärken, Schwächen, Macken und Launen. Nur wenn Anschuldigungen im Raum stehen und Erwartungshaltungen nicht erfüllt werden, leidet das Praxisklima insgesamt. Schauen wir uns deshalb heute als erstes an, was aus der/die Chef/innen-Sicht eine gute ZFA ausmacht. Keine Angst, den Blick umgekehrt gibt es demnächst als Fortsetzung!

    Jeder Zahnarzt wünscht sich von seinen Angestellten, dass sie sich sowohl mit der Tätigkeit, als auch mit dem Arbeitsplatz identifizieren. Es geht darum, dass alle an einem Strang ziehen. „Ich mache mir doch hier nicht den Buckel krumm, damit der Chef seiner Geliebten ein neues Auto kaufen kann!“, ist eine verteufelte Einstellung. Wer nicht damit leben kann, dass es Gut- und Besserverdiener gibt (die sich im Übrigen für diesen Stand viel aufwändiger qualifizieren mussten, Verantwortung für Praxis und Patienten übernehmen und obendrein ein unternehmerisches Risiko tragen), der sollte sich nach einem anderen Job umsehen.

    Eine wünschenswerte Einstellung ist:

    – Mir als ZFA sind gesunde Zähne wichtig und dafür leiste ich einen nicht unerheblichen Beitrag!

    – Das Geld, was in der Praxis erwirtschaftet wird, ernährt uns alle. Deshalb engagiere ich mich.

    Egal in welcher Branche man arbeitet, Kollegialität und Loyalität sind unverzichtbare Werte. Loyalität bezieht sich aber nicht nur darauf, dem Praxisinhaber treu und wortlos ergeben zu sein. Loyalität schließt die konstruktive Kritik (Feedback) nicht aus. Aber unter Loyalität versteht sich u. a. auch, dass man alles dafür gibt, damit die Praxis ohne Ausfälle läuft. Sei es eine kraftvolle morgendliche Anstrengung, weil der Bus der Kollegin ausgefallen ist oder die Kinderbetreuung zu besorgen, wenn in der Praxis eh schon extremer Personalmangel herrscht. Kollegialität macht aus, wenn man als Team wirklich zusammenhält und füreinander einspringt.

    Eine wünschenswerte Einstellung ist:

    – Ich bin ein Teil des Ganzen und gebe möglichst immer mein Bestes dazu.

    – Für mich bedeutet ein kollegiales Miteinander, dass es ein ausgewogenes Geben und Nehmen ist.

    Kaum einer von uns kann den Schalter einfach so von „Privat“ auf „Dienst“ umschalten. Vor allem dann nicht, wenn Gefühle im Spiel sind. Hatte man bspw. am Vorabend einen schmerzlichen Streit mit seinem Partner und ist man früh unversöhnt aus dem Haus gegangen, bleibt man den ganzen Tag innerlich aufgewühlt. Das darf auch sein. Man darf vielleicht auch immer mal aufs Handy schauen, ob nicht doch eine Entschuldigung reingeflattert ist. Unverzeihlich hingegen sind Konzentrationsschwächen am Stuhl. Falsches Material angerührt etc.? Da hapert es an der Konzentration, was ein no go ist!

    Eine wünschenswerte Einstellung ist:

    – Ich höre genau hin, wenn mir Arbeitsanweisungen erteilt werden.

    – Bei der Arbeit am Patienten bin ich nicht abgelenkt, stattdessen hoch konzentriert.

    Ein ganz wesentliches Kriterium für einen guten Praxisbetrieb ist das Verantwortungsbewusstsein. Überall passieren Fehler. Manchmal auch solche, die der Zahnarzt selbst gemacht hat und welche erst durch eine ZFA oder DH entdeckt werden. Hier braucht es aus dem Verantwortungsbewusstsein heraus eine ehrliche Haltung, die wiederum mit einer gelebten Fehlerkultur einher geht. Wenn der/die Chef/in bei Fehlern cholerische Anfälle kriegt und die betreffende Kollegin zusammenfaltet, wird es schwer, offen mit Fehlern oder Versäumnissen umzugehen. Zu einer Fehlerkultur gehört aber auch ein Feingefühl dafür, wie (der Ton macht die Musik!) man Kritik anbringt und wann. Seine/n Chef/in zu korrigieren, sollte daher möglichst diskret erfolgen, so dass keiner vor dem Patienten bloßgestellt wird.

    Eine wünschenswerte Einstellung ist:

    – Ich bin aufmerksam und korrigiere lieber, als aus Scham etwas zu vertuschen.

    – Ich spreche Fehler offen an. Ich trage sie durchaus auch mit ins Team, damit keiner den gleichen Fehler wiederholt (Lernen aus Erfahrung).

    Was wohl nicht nur für ZFA gilt, sondern für alle Menschen, die sich der Arbeit mit dem Menschen verschrieben haben, ist das Vorhandensein von Einfühlungsvermögen (Empathie). Das braucht es in einer Zahnarztpraxis ganz besonders. Bspw. die beruhigende Hand einer ZFA auf der Schulter eines Angstpatienten. Betäubung und viele Worte reichen manchmal nicht aus. Hingegen das Gefühl, in diesem Moment ‚verbunden‘ zu sein, wirkt Wunder. Der/die Chef/in bekommen solche Momente vielleicht manchmal gar nicht mit, weil sie absolut hochkonzentriert in ihrer Arbeit aufgehen.

    Eine wünschenswerte Einstellung ist:

    – Ich gehe auf Menschen ein. Ich habe Verständnis für ihre Sorgen, Nöte und Ängste.

    – Ich kann unterscheiden, wer wirklich bedürftig ist oder wer seine Patientenrolle wiederholt ausreizt.

    Zum Abschluss noch ein Hinweis für Bewerber/innen. Wenn man sich selbst auf den Prüfstand stellt, sollte man noch einmal ganz klar unterscheiden, was man bei sich als Voraussetzungen (Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit) sieht und was eigene Stärken ausmachen. Fragt Euch am besten, welche Indikatoren ihr für Eure Stärken in Eurer Freizeit findet. Was verlangt Euch volle Konzentration ab (bspw. Sudoku)? Wo engagiert ihr Euch über die Maßen und bringt Euch kollegial ein (bspw. in einer Sportmannschaft)? Wie geht Ihr mit Kleinkindern und alten Menschen innerhalb Eurer eigenen Familie um? Es reicht nicht nur, eine hervorragend ausgebildete ZFA zu sein, man muss lieben, was man tut!

  • Freudig zurück an den Arbeitsplatz – so gelingt es!

    Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub: Eine ungeduldige Patientin, eine mürrische Kollegin, so viel liegengebliebene Arbeit und der Chef macht Druck – “War ich nicht gerade noch unter Palmen am Meer und jetzt das?“.

    Es hat keine 10 Minuten gedauert und Du steckst wieder in der täglichen Routine. Die alten Bekannten, wie Frust, Kritik, Langeweile oder Stress haben sich sofort vorgedrängelt. Wo sind die lustigen Begebenheiten, die Leichtigkeit, die Anerkennung und der Spaß? Trauen sie sich nicht, sich zu zeigen oder übersiehst Du sie?

    Von Freude also keine Spur, aber was kannst Du tun, um Dich nicht gleich am 1. Tag runterziehen zu lassen?

    Nun, wenn Du Dir die Kernfrage nach dem Sinn Deines Tuns beantworten kann, gelingt es Dir, Dich auf Deine persönlichen Fähigkeiten und Stärken zu konzentrieren bzw. sie einzubringen. Spaß hast Du nämlich dann, wenn Du Deine Arbeit selbst als wertvoll einschätzt und selbst Deine Erfolge siehst, auf die Du stolz sein kannst. Das trägt ungemein zur Motivation bei und lässt Dich entspannt auf die ungeduldige Patientin reagieren und die schlechte Laune Deiner Kollegin elastisch ausfedern.

    Zwei Wochen nach dem Urlaub ist die Routine dann wieder ganz präsent und es könnte sich unterschwellig eine bei Seite geschobene Unzufriedenheit bemerkbar machen.

    Was ist es? Fehlt es Dir an Abwechslung? Hast Du Konflikte innerhalb des Teams oder ist es die Über- oder Unterforderung, die Dich auf Dauer quälen?

    Hilfreich kann also sein, wenn Du Dich selbst fragst, was Dir an Deinem Job besondere Freude bereitet.

    1. Das Arbeitsumfeld in einer toll eingerichteten Praxis?
    2. Die Assistenz in bestimmten Behandlungsbereichen?
    3. Das selbstständige Arbeiten als Prophylaxe-Assistentin oder Dentalhygienikerin?
    4. Das Technische, wie Abdrucknahme und Provisorien-Herstellung?
    5. Die Einhaltung der Hygieneanordnungen?
    6. Die administrative Arbeit, wie bspw. Buchführung und Rechnungswesen?
    7. Oder ist es der intensive Kontakt zu den PatientInnen?

    Manchmal reicht es schon, sich im Team darüber austauschen, ob nicht jemand das, was man selbst nicht so gern tut, übernimmt, weil es ihm leichtfällt oder er sogar Freude daran hat. Wenn sich ein Team optimal organisiert, wäre der/die Chef/in nicht gut beraten, das nicht anzuerkennen. Das Zauberwort einer modernen Arbeitsweise heißt nämlich Selbstorganisation!

    Doch mehr noch kannst Du selbst für kleine Wunder sorgen!

    1. Wenn Du Pause machen kannst, mache sie konsequent und gehe möglichst an die frische Luft. Egal, was für ein Wetter ist! Durchatmen, weite Sicht und das Leben außerhalb der Praxis beobachten, lädt Deine Batterien ganz schnell auf.
    2. Halte in Deinem Bereich Ordnung. Richte ihn Dir so ein, dass Du Dich dort wohlfühlst, dass es Dein „kleiner Strand unter Palmen“ ist und manchmal können sogar kleine Erinnerung dafür sorgen (bspw. eine Muschel), dass das stärkende Urlaubs-Gefühl punktuell zurückkommt.
    3. Checke Deinen Biorhythmus. Auch wenn Du wegen der Kinderbetreuung immer nur Frühdienste machen willst, kann Dich das stressen, weil Du eigentlich ein Langschläfertyp bist. Versuche das unter Einbeziehung Deiner Familie vielleicht wenigstens an einem Tag anders zu organisieren und entfalte Dich am Nachmittag.
    4. Prüfe Dich, ob Du nicht an Bildungshunger leidest. Vielleicht brauchst Du für Deine persönliche Entwicklung neue berufliche Herausforderungen, weil Du weißt, dass viel mehr in Dir steckt. Dann sprich das offen an und suche gemeinsam mit dem/der Praxisinhaber/in nach Möglichkeiten.

    Fazit: Es sind nicht immer nur die äußeren Umstände, die zur Unzufriedenheit beitragen. Es sind oftmals Deine eigenen Überzeugungen und die münden in einen Kreislauf der sich vorauseilende Prophezeiung nennt.

    Gehst Du am ersten Tag nach dem Urlaub mit der Einstellung auf Arbeit, dass jetzt alles wieder Sch… wird, beeinflusst das unweigerlich Dein Denken. Unsere Gedanken beeinflussen wiederum unsere Handlungen und so wirst Du Dich entsprechend benehmen. Das führt dann zwangsläufig zu den Ergebnissen, dass Du es keinem recht machen wirst und sie Dir das auch so quittieren. Das Fiese daran ist, es bestätig am Ende Deine negative Eingangsüberzeugung.

    Trittst Du hingegen beschwingt und mit freudiger Zuversicht auf einen schönen 1. Arbeitstag Deinen Dienst an und bist Du voller positiver Gedanken, wird es Dein Handeln ebenso leicht und fröhlich erscheinen lassen. Das Resultat wird sein, dass alle ein wenig von Deiner Urlaubsenergie partizipieren. Du selbst bekommst bestätigt, dass der Urlaub Dir gutgetan hat und es auch wieder schön ist, auf Arbeit zu sein und das deckt sich dann mit Deiner positiven Eingangsüberzeugung. Sei Deine eigene Magierin!

  • Mama geht wieder arbeiten

    Schwanger, weg vom Stuhl, bestenfalls eine andere Aufgabe. Elternzeit & -geld optimal geplant. Für Kita rechtzeitig angemeldet. Jetzt der Wiedereinstieg – nur wie?

    Die Herausforderung beginnt also schon mit der Schwangerschaft, egal ob Sie für Zahnärztinnen in die Assistenzzeit fällt oder ein erstes Angestelltenverhältnis besteht. Das betrifft auch ZFA. Beide Fachkräfte müssen sofort die Bereiche meiden, wo ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, können also bestenfalls organisatorische oder verwaltungstechnische Aufgaben übernehmen. Da fällt u. U. eine Umsatzbeteiligung weg, die spürbar wird. Selbstständige Zahnärztinnen sind davon übrigens nicht betroffen.

    Es empfiehlt sich daher, im Fall einer Schwangerschaft grundsätzlich mit seinem Arbeitgeber zu sprechen, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Elternzeit zu gestalten und zwischen den Partnern aufzuteilen. So kann sich auch der Arbeitgeber auf diese Situation einstellen und befristete Interimslösungen schaffen. Auch das Elterngeld fällt abhängig von der Dauer des Erhalts unterschiedlich hoch aus.

    Wiedereinstiegszenarien als ArbeitnehmerIn

    Wahrscheinlich wird es am Anfang nur mit einem Einschleichmodell in Teilzeit funktionieren und das ist meist die sinnvollste Variante für beide Seiten. Vor allem dann, wenn nach einer zeitnahen Rückkehr noch gestillt wird. Denn solange gestillt und/oder Milch abgepumpt wird, gilt weiterhin das Verbot, in Bereichen mit erhöhter Infektionsgefahr zu arbeiten. Das beschränkt das Beschäftigungsfeld erneut auf Organisation und Verwaltung ein, wofür eine Teilzeitstelle optimal ist.

    Nimmt der Vater den 2. Teil der Elternzeit in Anspruch und stillt die Mutter nicht mehr, ist ein Wiedereinstieg auch in Vollzeit möglich. Nur braucht es dafür vor allem eine sichergestellte Kinderbetreuung, weil fortgesetzte Ausfälle sowohl beim Praxisinhaber, als auch bei den KollegInnen, die vertreten müssen, zu Unmut führen kann. Es könnte zum moralischen Spagat werden, weil man einerseits die Familie und das eigene Kind voranstellt, aber andererseits die Mehrbelastung der anderen nicht verantworten will.

    Was können Praxis-InhaberInnen tun?

    Schaffen Sie Klarheit, wie Sie zum Thema „Schwangerschaft, Elternzeit und Wiedereinstieg“ stehen. Am besten schon gleich im Rahmen Ihrer Stellenangebote und bei der Vertragsausgestaltung. Insbesondere junge Fachkräfte suchen unter diesem Gesichtspunkt faire Anstellungsbedingungen.

    Nachfolgende 5 Punkte könnten in Ihr Stellenangebot einfließen, weil davon auszugehen ist, dass sie ohnehin zunehmend gefordert werden:

    1. Rückkehr aus der Elternzeit in ein flexibles Teilzeit-Modell
    2. Weiterbildungsangebote, um für die Überbrückungsaufgaben fit zu sein
    3. Zuschüsse für die Kinderbetreuung
    4. flexible Pausen, um das Stillen vor Ort oder zu Hause zu ermöglichen

    Sind Sie InhaberIn einer sehr großen Praxis mit vielen jungen Müttern, lohnt es sich vielleicht darüber nachzudenken, eine Tagesmutter exklusiv zu beauftragen oder Möglichkeiten zu schaffen, dass man sein Baby auch mal mitbringen kann. Das zusammen sind alles wichtige Kriterien, die sehr wirksam zur Mitarbeiterbindung beitragen!

  • Dentalhygieniker/in – Deine neue Herausforderung?

    Als Dentalhygieniker/in arbeitest Du fast mit dem Zahnarzt auf Augenhöhe! Zweifelsohne verdienst Du auch mehr. Doch diese Fortbildung wird Dich fordern.

    Das brauchst Du als Voraussetzung:

    • eine abgeschlossene 3-jährige Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA)
    • bestenfalls langjährige Berufserfahrung als ZFA (1 Jahr Minimum)
    • erfolgreiche belegte Fortbildung zur ZMP oder ZMF
    • mindestens 1-jährige Berufserfahrung als ZMP oder ZMF
    • Nachweis der Kenntnisse im Röntgen und Strahlenschutz gem. § 18a Abs. 3 RöV
    • Nachweis über Maßnahmen in medizinischen Notfällen oder vergleichbare Kurse (Dauer: mindestens 9 Stunden)

    So lange dauerts und das musst Du bezahlen:

    Du musst viel Zeit mitbringen, denn diese Fortbildung geht über ca. 800 Stunden. Das sind etwa 6 Monate (Vollzeitkurs) oder bis zu 2 Jahre berufsbegleitend. Je nach Anbieter musst Du auch mit bis zu 15.000 € Ausbildungskosten rechnen und das schmerzt vor allem dann, wenn Du die Weiterbildung zur ZMP oder ZMF schon selbst bezahlt hast.

    Hier Optionen für eine Kostenübernahme:

    1. Dein/e Chef/in übernimmt diese Kosten komplett. Das geschieht aber nur zum gegenseitigen Vorteil und schließt mindestens aus, dass Du nach der Fortbildung sofort kündigen kannst. Verständlicherweise wird sich Dein Finanzgeber dagegen absichern wollen, was Ihr gut in einer Fortbildungsvereinbarung regeln könnt.
    2. Alternativ überprüfe, ob Du auch eine staatliche Hilfe in Form eines „Aufstiegs-BAföG“ beantragen kannst. Informationen findest Du hier auf diesem Video: https://www.aufstiegs-bafoeg.de/de/das-neue-aufstiegs-bafoeg-die-attraktivste-aufstiegsfoerderung-aller-zeiten-1977.html

    Prüfungsverfahren

    Die Aufstiegsfortbildung ist in einen „vorklinischen Abschnitt“ (Theorie) und in einen „klinischen Abschnitt“ (Praxis) unterteilt. Üblicherweise wird schriftlich, mündlich und praktisch geprüft.

    Aufgaben einer DH

    • Anamnese und die jeweils notwendigen Befunde erheben
    • Zahnfleisch- und Mundschleimhautveränderungen sowie Veränderungen am Zahnhalteapparat und an den Zähnen selbst analysieren
    • Wechselwirkungen zwischen Allgemeinerkrankungen und Erkrankungen der Mundhöhle beurteilen
    • intraorale Befunde erheben, Befunde analysieren und die weitere Behandlung in Absprache mit dem Zahnarzt planen
    • individuelle Behandlungspläne erstellen und erläutern unter fachlicher Berücksichtigung der dentalhygienischen Befundinterpretation
    • nachhaltige Ziele definieren (insbesondere bei parodontal erkrankten Patienten)
    • psychologisch und pädagogisch korrekte Gesprächsführung im Umgang mit dem Patienten anwenden, um eine Verbesserung der Mundpflege zu erzielen
    • praxisorganisatorische Abläufe planen und sicherstellen

    Fortbildungsanbieter

    Wenn Du planst, eine Ausbildung zur DH zu absolvieren, solltest Du bei der Zahnärztekammer Deines jeweiligen Bundeslands oder ggf. bei etablierten Privatanbietern unbedingt nachhaken und telefonisch oder per E-Mail aktuelle Informationen einholen. Einige Länder-Kammern bieten es gar nicht an und manchmal gibt es keine freien Plätze mehr oder nicht genügende Teilnehmer, so dass der Kurs gar nicht erst stattfindet. Für Sachsen können wir Dir den diesen Fortbildungsanbieter benennen: www.praxisdienste.de/dental/dh-aufstiegsfortbildung der in Leipzig ausbildet.

    Man kann im Leben alles verlieren. Geld, Besitz, Güter, Familienangehörige oder liebste Menschen. Nur das, was man im Kopf hat, kann einem keiner nehmen. Lerne für Dich und eine sinnstiftende Erfüllung! DentiFox wünscht Dir viel Erfolg.

  • Die Digitalisierung macht auch vor dem Bewerbungsprozess nicht halt

    Bewerbungsunterlagen per E-Mail zu versenden oder sie bspw. bei DentiFox hochzuladen, ist bereits weit verbreitet. Neu sind aufgrund der Corona-Beschränkungen die digitalen Jobinterviews bzw. Auswahlgespräche. Könnte gut sein, dass die zukünftig im 1. Sondierungsmodus immer digital stattfinden, bedeutet das für beide Seiten einen geringeren Aufwand. Nachteil dabei ist, dass natürlich mehr Mitbewerber zum Zug kommen. Also umso wichtiger, dass Du Dich auf ganzer Strecke abhebst!

    Was bedeutet das konkret?

    1. Gib nur 1 A Bewerbungsunterlagen ab! Praxisinhaber, die Dich einstellen wollen, ziehen den Rückschluss, dass Du ebenso arbeiten wirst, wie Du Dich damit präsentierst.
    2. Richtig cool und noch ziemlich neu ist eine eigene Bewerbungshomepage. Diese zu erstellen, geht heute als Onepage ganz einfach und es gibt viele Anbieter, die Dir das für einen schmalen Taler und mit einer guten Anleitung ermöglichen. Wichtig wäre nur, dass Du Dir ganz genau überlegst, was Du dort von Dir preisgibst.
    3. Ganz weit vorn sind diejenigen, die ihren Bewerbungsunterlagen (Anschreiben und Lebenslauf) noch ein Bewerbervideo hinzufügen. Das zeigt Dich lebendig, was Unterlagen nicht vermögen. Achte hier auf ein Dateiformat, was sich gut verwenden und ohne Einschränkungen vom Empfänger öffnen lässt.
    4. Manche Großpraxen integrieren bei der Jobvergabe vielleicht schon ein bestimmtes EDV-Programm (CV-Parser), welches vorab digital eine Auswahl trifft. Es prüft maßgeblich Deine Ausdrucksweise, Deine Rechtschreibqualitäten und ob Deine Aussagen zu den Ausschreibungsanforderungen passen. Kommt so eine Funktion zur Anwendung und passen Deine schriftlichen Angaben nicht, hast Du keine Chance. Selbst wenn Du fachlich der Hauptgewinn wärst, erkennt das die Maschine nicht. Sie trifft die Vorauswahl und kein Mensch sichtet im Nachgang Deine dann aussortierten Unterlagen. Hier kannst Du Dich informieren, wie Deine Bewerbung einem CV-Parsing-Check übersteht: https://karrierebibel.de/cv-parsing/
    5. Wenn Du auf Social-Media-Kanälen unterwegs bist, musst Du damit rechnen, dass Dein zukünftiger Arbeitgeber auch dort mal nach Dir schauen wird. Willst Du einen seriösen Job, sollte man Dich nicht so sehen, dass einem die Röte ins Gesicht steigt. Interessante Netzwerk-Plattformen sind XING und LinkedIn. Die sind dann vielleicht für Dich interessant, wenn Du aus der Branche aussteigen willst und werden ganz oft von Personalrecruitern genutzt. Achte hier auf aktuelle und vollständige Angaben, auf gute Kontakte und Inhalte, die zu Deiner Jobsuche passen.
    6. „Es gibt keine 2. Chance für den 1. Eindruck“ und der entsteht bei der Betrachtung Deines Bewerbungsfotos. Gleich dabei entscheidet das Unterbewusstsein über Sympathie und Antipathie und beeinflusst die Emotionen derer, die Deine Bewerbungsunterlagen lesen. Dabei kommt es weniger auf den Haarschnitt und den kleinen Pickel an, sondern auf Deine Ausstrahlung. Die sollte authentisch sein und zeigen, wer Du bist!
    7. Das Design Deiner Bewerbungsmappe und Deines Anschreibens sollten zu Deiner Wunschpraxis passen. Clever ist es, genau die Farben zu wählen, die sich im Logo oder Außenauftritt dort wiederfinden.

    Fazit: Sieh Deine Bewerbung als eine erste Arbeit, die Du für Deine Wunschpraxis anfertigst. Gehe sie sorgfältig an und nimm Dir Zeit dafür. Qualität hat sich schon immer durchgesetzt, also streng Dich für Deinen eigenen 1. Auftritt richtig an!

  • Bewerbungsgespräch total vermasselt…

    Es hat nicht geklappt, dabei bist du genau die Fachkraft, nach der gesucht wurde. 

    Warum du nicht genommen wurdest, kann vielerlei Gründe haben. 

    Vielleicht hat einfach die Chemie nicht gestimmt oder eine andere Bewerberin war überzeugender. Doch manchmal vermasselt man es unbewusst selbst und damit dir das nie wieder passiert, gibt’s jetzt 7 Empfehlungen für dich.

    1. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“ – ein geflügelter Spruch und so wahr. Viele Chefs verknüpfen Pünktlichkeit mit Zuverlässigkeit und wenn du da schon beim Vorstellungsgespräch patzt, gibt’s Minuspunkte, die im Verlauf des Gespräches nur schwer wieder wettzumachen sind.
    2. Verschränkte Arme können körpersprachlich signalisieren, dass du blockst, dich nicht wohl fühlst und unsicher bist. Verschränkte Arme können aber auch zum Ausdruck bringen, wenn du dich dazu noch im Stuhl nach hinten fläzt, dass du arrogant darauf wartest, was dein Gesprächspartner überhaupt von dir will. Achte darauf, dass du locker und offen bleibst. Das geht gut, wenn du entspannt gerade sitzt und immer mal wieder deine Hände zeigst.
    3. Gegen Nervosität wirst du nur schlecht ankämpfen können und gegen Schweißtropfen, die dabei zum gnadenlosen Verräter werden, auch nicht. Als ausgelernter Azubi wird man dafür Verständnis haben, aber weniger, wenn du als erfahrene ZFA antrittst. Also ist es wichtig, zuvor ein wenig runterzukommen. 

    Sich selbst zu beruhigen, funktioniert immer hervorragend mit einer bewussten Atmung, nämlich die Atemfrequenz durch tiefes Ein- und langsames Ausatmen zu senken. 

    Was du auch machen kannst, sage gleich zu Beginn, dass du ganz schön aufgeregt bist. Dann musst du aber auch eine Antwort parat haben, wenn nach dem „Warum“ gefragt wird.

    1. Ein absolutes no go ist, wenn du unvorbereitet in ein Bewerbungsgespräch gehst. Du solltest die Stellenausschreibung inhaliert haben, also genau wissen, was gesucht wird. Du solltest dir im Vorfeld Informationen über deinen zukünftigen Arbeitgeber eingeholt haben (bspw. Website) und du solltest Argumente hervorbringen können, warum ausgerechnet du die richtige Wahl bist.
    2. Wasche keine schmutzige Wäsche! Schlecht über deinen vorherigen Arbeitgeber zu sprechen, wirft immer auch ein fragwürdiges Licht auf dich. Üble Nachrede lässt den Glauben, dass Du loyal sein kannst, wanken. Zumal an einer Trennung meistens beide Parteien eine Aktie haben.
    3. Wir geben uns in Deutschland (jetzt mal abgesehen von Corona) zur Begrüßung die Hand. Hierbei ist wichtig, dass du zwar deine Hand hinstreckst, aber auf den Zugreif-Impuls des anderen wartest. Wirst du von mehreren Personen empfangen, hat die Hand des Chefs/der Chefin immer Vorrang! Das hat etwas mit unbewusstem Machtempfinden zu tun, was bei Praxisinhabern immer noch eine Rolle spielen kann.
    4. Nach Party, Disconacht oder gar mit einem Kader in ein Bewerbungsgespräch zu gehen, kann unter Umständen deine Fähigkeit, aufmerksam zu sein, stark trüben. 

    In einem Vorstellungsgespräch geht es allerdings nicht nur darum, was du sagst und wie du dich benimmst, sondern auch, wie aufmerksam du bist, also was DU siehst und hörst. 

    Wie willst du eine Frage clever beantworten, wenn du zuvor nicht richtig zugehört hast? 

    Ausbleibende Reaktionen deinerseits oder ein „nicht Verstehen“ kann durchaus als absolute Unfähigkeit gedeutet werden.

    Sei ausgeschlafen, gut vorbereitet und etwas eher da, dann hast du die allerbesten Chancen.

    Viel Erfolg bei deinem nächsten Vorstellungsgespräch und versuche nicht, dich zu verstellen. Authentisch zu sein, zeigt deinem Gegenüber, was er „bekommt“ und manchmal ist es vielleicht auch ein Glück für dich, nicht genommen zu werden! 😉

  • Endlich Ordnung – Corona machts möglich!

    Also ich weiß ja nicht, wie es Euch ergangen ist, aber in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen, geschlossener Gastronomie und Reiseverboten küsste mich plötzlich die Ordnungsliebe. Zuerst musste der Kleiderschrank dran glauben. Danach fand ich im Bad eingetrocknete Mascara, unverbrauchte abgelaufene Kosmetika, unzählige Pröbchen und Hotel-Mitbringsel, die nun nicht mehr bei mir ‚wohnen‘. Sogar die Küchenschränke riefen nach mir und ich entsorgte ganz viele alte Plastedosen und trennte mich von einigen Kaffeepötten. Das Letzte, was auf dem Plan stand, waren meine Unterlagen und Dokumente. Ich wusste, dass ich eine Menge an überflüssigen Papierkram gehortet hatte bspw. uralte Kontoauszüge aus der Zeit, wo noch nichts digital ging. Es gab einen Schuhkarton mit Rechnungen und eine Vielzahl an Ordnern mit Bescheiden, Urkunden, Verträgen etc. Weil ich unsicher war, was man definitiv aufbewahren sollte bzw. von was ich mich ganz unbedenklich trennen konnte, machte ich mich schlau.

    Hier meine Tipps für Euch:

    • Mit Kontoauszügen kann man Käufe nachweisen, sie gelten quasi als Rechnungsbeleg. Meine Bank bietet mir einen langen Aufbewahrungsservice, so dass ich nur die Kontoauszüge runterlade, aus denen wirklich große Anschaffungen hervorgehen. Ausgedruckt hefte ich sie mit zu den Rechnungen.
    • Rechnungen aufzuheben, erweist sich insofern als klug, weil man sie als Nachweis für eine Reklamation braucht. Manche Belege sind allerdings nur auf Thermopapier gedruckt und diese verblassen mit der Zeit. Also solltet ihr sie vorsichtshalber kopieren. 
    • Handwerksrechnungen bitte 2 Jahre aufbewahren. Nicht nur wegen des Gewährleistungs-anspruches (hier sind es 5 Jahre!), sondern damit ihr auch den Nachweis erbringen könnt, dass es keine Schwarzarbeit war.
    • Wenn ihr gerade geheiratet habt, empfiehlt es sich, den Kontoauszug einen Monat vor der Eheschließung aufzuheben, weil bei einer Scheidung in der Regel das Vermögen jedes Partners zum Zeitpunkt der Heirat festgestellt werden muss. Klar denkt man im Heiratsrausch nicht an die Option des Scheiterns, aber im Fall der Fälle hätte man es dann deutlich leichter.
    • Ihr bekommt als Arbeitnehmer einen Jahreslohnsteuerbescheid. Ist der korrekt, könnt ihr die monatlichen Lohnzettel/Gehaltsabrechnungen entsorgen.
    • Gegen Euren Steuerbescheid könnt ihr nur einen Monat Widerspruch einlegen, danach gilt der Bescheid als wirksam. Die Bescheide und Spendenquittungen solltet ihr langfristig aufbewahren, weil das Finanzamt im Rahmen von 10 Jahren wiederholt prüfen kann.
    • Versicherungsscheine sind richtig wichtig. Hier verlangen die Gesellschaften bspw. bei Auszahlung einer Lebensversicherung den Versicherungsschein im Original zurück! 
    • Mietverträge und Wohnungsübernahmeprotokolle können weg, sobald der alte Vermieter alle Abrechnungen fertig gemacht und die Kaution zurückgezahlt hat.
    • Arbeitsverträge können in der Regel auch weg. Der Ausbildungsvertrag könnte aber mitunter hilfreich sein, um später beim Rentenantrag die Höhe des Bruttolohns nachzuweisen. Habt ihr eine betriebliche Altersvorsorge, braucht ihr den dazugehörigen Arbeitsvertrag später im Zuge des Rentenantrages.
    • Die Meldebescheinigungen zur Sozialversicherung braucht ihr, falls ihr später mal euer Rentenkonto klären müsst.
    • Testamente, Erbschein oder Vollmachten gehören zu den Dokumenten, die unbedingt im Original vorliegen müssen. Kopie werden nicht anerkannt. Seid ihr Erbschafts-Begünstigte, empfiehlt es sich, die Unterlagen der Hinterbliebenen 3 Jahre aufzuheben.
    • Heirats- und Geburtsurkunden sollten ebenso im Ordner der wichtigen Originale landen, obwohl man sie beim Standesamt erneut beantragen kann.

    Na dann, geht es an!  Viel Freude mit der neu geschaffenen Ordnung. (Fotocollage: Sharon McCatcheon & Ella Oelmann)

  • In der Schusslinie

    Entweder gerade neu angefangen oder ein neuer Inhaber hat die Praxis übernommen, in der Du schon ganz lange arbeitest. Plötzlich fühlst Du Dich total unwohl. Wer hätte das gedacht, mit einem Mal ist wirklich alles falsch, was Du tust und die Kritik, die zuweilen ins Persönliche abdriftet, hat die Wertschätzung von einst rigoros hinweggespült. Der tägliche Gang zur Arbeit wird immer schwerer, die Begegnung mit der ‚Obrigkeit‘ allmählig zur seelischen Belastung. 

    Die innere Stimme schreit:“ Ich will hier raus!“

    Doch wäre da nicht das Wörtchen „ABER“.

    In Deinem Kopf kreiseln solche Gedanken wie: „Ich kann nicht mehr und ganz sicher finde ich einen neuen Job, ABER dann wird bestimmt… 

    …der Weg zur Kita länger

    …die Dienste anders

    …das Team unnahbar

    …der Verdienst geringer

    …die Anforderungen höher

    u. s. w.

    Wir Menschen neigen dazu, uns immer die Horrorszenarien auszumalen, aber die vorgenannten Hemmnisse könnten durchaus auch eine Chance für Dich sein, weil…

    …der Weg zur Kita günstiger zu erreichen ist

    …die Dienste mehr zu Deinem Familienleben passen

    …das Team offen und cool ist

    …Du Dich weiterqualifizieren und mehr verdienen kannst

    …es Dir viel mehr Spaß macht, wenn Du gefördert wirst

    Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen, jedoch solltest Du wissen, dass es wie für alles im Leben immer 3 Optionen gibt.

    1. Man akzeptiert einen Zustand bedingungslos und hält unermüdlich aus.

    2. Man kämpft dagegen an und versucht etwas zu verändern.

    3. Man geht aus einer solchen Situation heraus.

    Du allein hast IMMER die Wahl! Allerdings muss Dir dann aber auch bewusst sein, dass Du die Konsequenzen Deines Handelns trägst.

    Seit wann hältst Du schon aus?
    Wie kommst Du voran, etwas zu verbessern?
    Wie oft hat Dich Dein eigener Mut schon bestärkt, zu gehen?

    PS: Neue Stellen gibt‘s übrigens bei www.dentifox.com !

  • Auch im Job gibt es immer 3 Optionen!

    Wusstest Du, dass wir ca. ein Drittel unseres Lebens auf Arbeit verbringen?

    Ist Dir bewusst, wie sehr sich Dein Job auf Dein Privatleben auswirkt?

    Und kannst Du Dir vorstellen, dass das, was Du im Job erfährst, langfristig  auch Einfluss auf Deine Identität und Dein Selbstwertgefühl hat?

    Angst, keinen neuen Job zu finden, befeuert zunächst Deine 1. Option, nämlich die, einen unbefriedigten Zustand zu akzeptieren, ja gar zu ertragen. Meist tröstet man sich in dieser Situation, dass ja wenigsten die Bezahlung ganz okay ist. Zudem bedeutet ein Neuanfang immer, dass man selbst seine Komfortzone verlassen muss. Also harren wir aus und schieben nicht selten genug ordentlich Frust. Dass das auf die Dauer nicht glücklich macht, leuchtet jedem ein.

    Ein anderes Szenario. Seit Jahren erhoffst Du Dir einen kleinen Karriere-Hüpfer oder eine bessere Bezahlung für Dein treues Engagement. Aber beides bleibt aus. Im Gegenteil, wenn Du um Qualifizierungen bittest, würde die nur genehmigt, wenn Du einen Anteil an Freizeit und Kosten selbst leistest. Du hast es immer wieder angesprochen, aber ohne Erfolg. Eine Situation verändern zu wollen, das ist übrigens Deine 2. Option. Nur wenn die Gegenseite absolut nicht darauf eingeht, wird es wohl immer der Kampf  gegen Windmühlen bleiben.

    Was vielen Menschen bei der Ausführung ihres Jobs schwer zu schaffen mach, ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit, die nicht beantwortet werden kann. Nun kann man sich diesen Umstand ebenso schönreden, denn immerhin arbeitest Du mit Patienten. Allein einen Beitrag zu leisten, um anderen Menschen zu helfen, kann sehr erfüllend sein. Nur wenn der Chef/die Chefin Deinen Beitrag gar nicht wertschätzt und Dich eher als „Hilfswillige“ runtermacht, wirst Du Dich selbst und den Sinn Deines Tuns an irgendeinem Punkt infrage stellen.

    Zu guter Letzt bist Du dann noch der Patienten-Prellbock und musst die Prügel einstecken, die eigentlich „der Gott/die Göttin in Weiß“ verdient hätte. Er/Sie ist launisch und unfreundlich und bestimmte Behandlungsmethoden hattest Du bei Deinem vorherigen Arbeitgeber viel moderner erlebt. Auch das sorgt für Schmerzen in der Brust, wenn Deine Berufswahl eine Herzenssache war.

    Wenn Du immer gegen Deine Prinzipien handeln musst, wird Dich das krank machen!

    Aber mal abgesehen von den Chefs. Manche von Euch arbeiten allein in der Prophylaxe oder selbstbestimmt am Empfang und kommen gar nicht so oft mit dem Chef /der Chefin in Berührung. Nur was für das Klima zwischen Dir und Deinem Boss gilt, gilt natürlich auch für das gesamte Team. Wenn Du dort nur geduldet oder gar gemoppt wirst, wenn Du Dich immer als Fremdkörper fühlst, wäre auch das ein Zustand, der langfristig an Deinem Gemüt kratzt.

    So kann es durchaus passieren, dass Du letztendlich die 3. Option ziehen musst, nämlich konsequent  aus einer solchen Situation rauszugehen.

    Zusammengefasst – es fehlt an entgegengebrachtem Vertrauen, das Arbeitsklima ist rau, Du bist entweder total unter- oder total überfordert und kannst Dich einfach nicht mehr motivieren, jeden Tag Deinen Dienst anzutreten. Dann wird es allerhöchste Zeit, sich auf dem Arbeitsmarkt nach einer Veränderung, nach einer neuen Herausforderung, einfach nach neuen Chancen umzusehen.

    Gehst Du diesen Schritt, dann weichen Deine Hassgefühle der Goldgräber-Euphorie. Dann darfst Du auch wieder Du sein und kannst auf die Krankschreibungen verzichten, die Dir nur als Alibi Verschnaufpausen fürs Überleben verschafften.

    Und das Beste in einem persönlichen Veränderungsprozess ist, dass es sich positiv auf Dein Umfeld, also auf Deinen Partner, Deine Kinder und/oder Deinen Freundeskreis auswirken wird. 

    Ziehst Du das durch und schaust Du zu einem viel späteren Zeitpunkt auf die verlassene Situation zurück, wirst Du sogar erkennen, dass die Erfahrung ein Wachstums-Mosaik-Steinchen in Deinem Lebensbild war.

    Nur Mut – jemand wartet das draußen auf Dich, zu dem Du haargenau passt und die DentiFee kann Dir dabei helfen!

  • Blitzgeschenke zu Weihnachten

    Na prima! Jetzt sind einige von euch die ganze Zeit nicht mehr dazugekommen, sich um noch fehlende Weihnachtsgeschenke zu kümmern und demnächst geht gar nichts mehr. Nicht mal das Öffnen einer Ladentür.

    Was bleibt einem da übrig? Ihr müsst den Turbofinder und den Internethandel aktivieren, auch wenn ihr vielleicht lieber mit Weihnachtsmarktduft in der Nase durch Innenstädte gebummelt wärt und die ansässigen Händler vor Ort mit Umsätzen erfreut hättet.

    Aber jammern hilft nichts, sondern es braucht ein paar schnelle Tipps für ausgefallene Geschenke!

    Hier für euch 8 Ideen…

    1. Wer gern mit Knoblauch kocht!

    pastedGraphic.png

      Ein Knoblauchschneider für 15,59 € 

    https://www.amazon.de/Chefn-Knoblauchh%C3%A4cksler-Knoblauchschneider-Koblauch-Zerkleinerer-Knoblauchw%C3%BCrfel/dp/B003KRR0K8/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=H54REFSKJLUY&dchild=1&keywords=knoblauchschneider&qid=1607689792&sprefix=knob%2Caps%2C206&sr=8-5

    2. Wer Kerzen mag und sich beim Anzünden nicht mehr die Finger verbrennen will!

    pastedGraphic_1.png

    Ein Lichtbogen-Feueranzünder für 15,99 €

    https://www.amazon.de/Oladwolf-Sturmfeuerzeug-Stabfeuerzeug-Flammenloses-Kerzenanz%C3%BCnder/dp/B07WC9BHY7/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1MTI17J76EEKJ&dchild=1&keywords=elektrischer+kerzenanz%C3%BCnder+edelstahl&qid=1607690038&sprefix=elektrischer+Kerzenanz%C3%BCnder%2Caps%2C162&sr=8-1-spons&psc=1&smid=A2RQ78M8IGG1E3&spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUFXUFpFQjYxMEJXOVUmZW5jcnlwdGVkSWQ9QTA5NzE1Mzg3TFNHMFFLT0RSRDUmZW5jcnlwdGVkQWRJZD1BMDM3NjIyOTEwME1PQ0U1MlpHVzEmd2lkZ2V0TmFtZT1zcF9hdGYmYWN0aW9uPWNsaWNrUmVkaXJlY3QmZG9Ob3RMb2dDbGljaz10cnVl

    3. Wer den Wein und Schampus nicht gleich austrinkt!

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              Ein edles Stück aus Naturgummi und Metallguss für 17,95 €

    https://www.amazon.de/WMF-Weinverschluss-Flaschenverschluss-Metallguss-Silikon/dp/B000XG3DU0/ref=sr_1_14?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1BOZJM1GUU705&dchild=1&keywords=weinflaschenverschluss&qid=1607690441&sprefix=weinflaschen%2Caps%2C183&sr=8-14

    4. Wer sich lieber etwas aufschreibt, als es zu vergessen!

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        Post-it-Halterung für nur 9,87 €

    https://www.amazon.de/Post-Z-Notes-ausgefallene-Zettelbox-Katzen-Form/dp/B00FWQVAQ0/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=839Y1XA1BD65&dchild=1&keywords=notizzettel&qid=1607690806&sprefix=notiz%2Caps%2C209&sr=8-1-spons&psc=1&spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUEyTUdVOTRRSklLNlBMJmVuY3J5cHRlZElkPUEwMjg4MzE5MzBaV0E0NlY5VENWUCZlbmNyeXB0ZWRBZElkPUEwOTA2MTExT1BFUVY3OFVFS0ZRJndpZGdldE5hbWU9c3BfYXRmJmFjdGlvbj1jbGlja1JlZGlyZWN0JmRvTm90TG9nQ2xpY2s9dHJ1ZQ==

    5. Für technisch begabte Schnellhelfer!

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      Edelstahl-Multifunktionswerkzeug (Outdoor) für 10,39 €

    https://www.amazon.de/Aitsite-Schneeflocke-Multi-Tool-Edelstahl-Multifunktionswerkzeug-Outdoor-Abent/dp/B07KVYKS1C/ref=sr_1_30?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=stern+schl%C3%BCssel&qid=1607691639&sr=8-30

    6. Mit den Augen der Kinder…

    pastedGraphic_5.png

         Kinder-Digital-Kamera für 26,99 €

    https://www.amazon.de/ikotayou-Kinderkamera-Digitalkamera-Weihnachten-Videorecorder/dp/B08CDSGTK3/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=344SHWH3YDAJL&dchild=1&keywords=kinderkamera+4+jahre&qid=1607861931&quartzVehicle=812-409&replacementKeywords=kinderkamera+jahre&sprefix=kinderkamera%2Caps%2C197&sr=8-1-spons&psc=1&spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUEySjlNUEFNTkJNTDUxJmVuY3J5cHRlZElkPUEwMTM5ODc1M1Q4WkIyUFgzSlA5UiZlbmNyeXB0ZWRBZElkPUEwMjc1MjY4MVVaNU5CTkxCUEEzUiZ3aWRnZXROYW1lPXNwX2F0ZiZhY3Rpb249Y2xpY2tSZWRpcmVjdCZkb05vdExvZ0NsaWNrPXRydWU=

    7. Wer bei Hundeliebhabern punkten will!

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    Schnüffelteppich für 15,99 €

    https://www.amazon.de/gdfjdfgj-Schnupftabakmatte-Haustier-Spielzeug-Aktivität/dp/B07RZNBMFW/ref=sr_1_2_sspa?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=3LZITGRFLNLNH&dchild=1&keywords=hundespielzeug+schnüffelteppich&qid=1607949262&sprefix=hundespielzeug+schnüffelteppic%2Caps%2C164&sr=8-2-spons&psc=1&spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUFUUDhCTUZGSlQ5NU4mZW5jcnlwdGVkSWQ9QTEwMzg5MzhLUEoxRTBTOVMyTFUmZW5jcnlwdGVkQWRJZD1BMDU5NjMyNTJIR05POVRTNktFQjQmd2lkZ2V0TmFtZT1zcF9hdGYmYWN0aW9uPWNsaWNrUmVkaXJlY3QmZG9Ob3RMb2dDbGljaz10cnVl

    8. Wenn sich Katzen beschäftigen sollen! 

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        Eine Spielverführung mit Katzenminze für 16,89 €

    https://www.amazon.de/dp/B08B69KK5G?pd_rd_i=B08B69KK5G&pd_rd_w=Hwib3&pf_rd_p=009dae48-1d63-4ebf-b5ab-58228bd4c685&pd_rd_wg=Yp3ty&pf_rd_r=9TSAZRXMYQ390KFZBSA8&pd_rd_r=bb6b166e-6a85-48f7-afd4-65ad0e61078c
  • Schnell und einfach Plätzchen gezaubert!

    Oh da hat sich unverhofft Besuch angesagt – etwa Eure Eltern? Oder der Typ, den ihr vor drei Wochen kennengelernt habt, folgt nun eurer ganz „biederen“ Einladung zum Kaffee-trinken und ihm ggü. wollt ihr die „gute Hausfrau“ mimen. Clever – aber Plätzchen habt ihr gefühlt das letzte Mal mit Tante Kerstin im Kindergarten gebacken. 

    Also, wenn ihr für den Teig… 

    • 100g Zucker
    • 200g Butter
    • 300g Mehl
    • 1 Ei 
    • und Förmchen zum Ausstechen, Teigwalze, Frischhaltefolie, Backpapier
    • sowie etwas Puderzucker, Zitrone und verschiedene Deko-Streusel zum Verzieren

    … in eurem Haushalt vorrätig habt, könnt ihr gleich loslegen und ca. 60 Plätzchen backen. 

    Habt ihr die Zutaten nicht da, dann springt schnell in einen Supermarkt. Egal ob Aldi, Lidl, Netto etc. – auch die Discounter rüsten sich mit Backzutaten auf – oder ganz sicher bei Rewe, Edeka, Konsum, Globus und Kaufland etc. – überall werdet ihr fündig.

    Plant dann ca. eine halbe Stunde für die Vorbereitungen ein. Der Backvorgang geht ganz schnell (also in ca. 15 min). Wie lange die Verzierung dauert, liegt an eurer Kreativität!

    Und so geht´s:

    • Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten. Seid vorsichtig, denn wenn der Teig zu warm wird, bricht er und lässt sich nicht mehr so gut ausrollen. Deshalb wickelt ihn sicherheitshalber in eine Frischhaltefolie und stellt ihn lieber für längere Zeit kühl.
    • Rollt den Teig dann aus. Achtung – nicht zu dünn ausrollen, sonst brechen euch die Kekse noch im Backvorgang. Ist der Teig zu klebrig oder wollt ihr euch das Reinigen der Arbeitsfläche sparen, dann rollt ihn zwischen 2 Backpapier-Lagen aus. So könnt ihr die Rohlinge dann auch viel besser auf das Backblech bringen.
    • Jetzt wird ausgestochen. Wenn ihr keine typischen Formen habt, könnt ihr Euch mit runden Verschlussdeckeln unterschiedlicher Größe behelfen. Das Backblech sollte eingefettet oder mit einer neue Lage Backpapier ausgelegt sein.
    • Heizt den Ofen vor und backt die Plätzchen bei 170 Grad                                         (Umluft) 10 bis 15 min lang. Immer mal ein Auge auf sie zu werfen,                                         damit sie nicht zu braun werden, empfehle ich dringend.
    • Nach dem Backvorgang nehmt ihr die Plätzchen raus und stellt sie zum Abkühlen bei Seite. 
    • Presst dann den Saft einer halben Zitrone aus und rührt nach und nach Puderzucker ein, bis der Zuckerguss sämig (dickliche Masse) wird.
    • Streicht dann die Plätzchen mit dem Zitronen-Zuckerguss ein und träufelt               eure Deko (Sternchen, bunte Kügelchen oder Stäbchen, Silberperlen,                  Schokostreusel etc.) drüber. 

    Fertig!

  • Der perfekte Wimpernschlag

    Hier nun die versprochene 1. Recherche. 

    Ich denke, ihr dürft nichts in Sachen „lange Fingernägel“ unternehmen, aber warum nicht etwas für den eigenen „An-Blick“ tun?

    Fünf Infos habe ich für euch zusammengetragen. Viel Spaß bei der Auswahl der richtigen Methode!

    Du kannst nicht auf deine Wimperntusche verzichten? Aber jedes Mal verschmiert sie, hält nicht oder gibt dir einfach nicht genügen Volumen? 

    Dann greif doch auf Wimpern-Extension zurück! 

    Was wird gemacht? 

    Es ist eine kosmetische Methode, wobei auf die natürliche Wimper eine oder mehrere (je nach Geschmack) Kunst- oder Naturhaar-Wimper mit einem Spezialkleber aufgeklebt werden. Der Preis schwankt in Deutschland zwischen 70 – 300 €, wobei das 1. Mal immer am teuersten ist. Aufgefüllt sollten die Wimpern aller 3 – 4 Wochen werden.

    Du stehst vor allem auf ganz lange Wimpern, denen du dann mit einem entsprechenden Mascara noch Volumen verleihst? 

    Dann solltest Du mit Wimpern-Serum, einem Wachstums-Präparat arbeiten. 

    Was wird gemacht? 

    Du kaufst dir ein Serum, ähnlich verpackt, wie ein Eye-Liner. Am besten jeden Abend, bevor Du zu Bett gehst, damit einen (unsichtbaren) Lidstrich ziehen. Hier brauchst du aber Disziplin, weil du es wirklich ganz regelmäßig auftragen musst. Du brauchst auch Geduld, denn deine Wimpern wachsen erst spürbar nach 3 – 4 Wochen. Der Effekt ist allerdings grandios. 

    Ja nach Verpackungsgröße, Zugaben und Hersteller kostet das ca. 20 – 120 €. Hier empfehle ich nach einem Angebot mit mehr Menge (3,5/4 ml) Ausschau zu halten, weil es sich garantiert lohnt und definitiv Wirkung zeigen wird. Revitalash Adv Eyelash Cond 3.5ml (derzeit 89,57 € bei Amazon) ist mein Favorit. 

    Du bist eher der natürliche Typ, möchtest aber ein wenig Schwung und Aufregung in deinen Wimpernaufschlag bringen? Dann versuche es mal mit Lash-Lifting. 

    Was wird gemacht?

    Hier handelt es sich um eine Methode, den eigenen Naturwimpern einen anhaltenden starken Schwung nach oben zu verleihen. Die Wimpern werden hier gezielt nach oben geliftet, also chemisch verbogen nach dem Prinzip der Kalt- oder Dauerwelle (gelocktes Haar). Du kannst es bei einer Kosmetikerin machen lassen oder einfach selbst Hand anlegen. Eine Produktempfehlung: LASH LIFT, ICONSIGN. Es hält bis zu 4 Wochen und kostet ca. 40 – 60 € im Kosmetikstudio und für zu Hause bei mehrfacher Anwendung nur ca. 20 €.

    • Falls dir das alles viel zu umständlich ist und du deine gewohnte Routine beibehalten willst, dann lass mir dir ein paar hilfreiche Anregungen in Punkto Wimpern-Tuschen mit auf den Weg geben.
      1. Benutze eine Wimpernzange und biege zunächst deine Wimpern mechanisch hoch. Wenn diese zuvor mit einem Fön erhitzt wurde, ist das Ergebnis noch besser. ACHTUNG – nicht verbrennen!
      2. Kämme deine Wimpern in einer „Zick-Zack-Bewegung“ mit einem sauberen Wimpern-/Augenbrauen-Bürstchen durch.
      3. Schnapp dir dann deine Wimperntusche und gehe mit der gleichen „Zick.-Zack“-Bewegung durch deine Wimpern (Produktempfehlung: Catrice – Glam & Doll, Falls lashes, Mascara Waterproof)
    • Wer seine Wimpern strapaziert, sollte sie auch pflegen! Beim Abschminken habe ich mit Double Effect Augen-Make up Entferner von Niveau (unter 5 €) tolle Erfahrungen gemacht. Aber da musst du selbst probieren, es gibt ja ganz viele Hersteller. Beim Pflegeöl gibt es eine preiswerte Variante: Rizinus- oder Kokosöl oder als teures Beispiel Wimpernserum von KU 2 cosmetics.

    Na dann, lasst mal die Wimpern so richtig klappern!

  • (kein Titel)

    Hallo ihr lieben ZFA’s da draußen,

    mein geheimes Zuhause mit der Adresse www.dentifox.com kennt ihr bestimmt schon, oder etwa nicht?

    Jetzt ist es aber an der Zeit, dass ihr auch mich kennenlernt.

    Also, was mache ich denn so? 

    Naja, zunächst schleppe ich diesen wunderbaren Spiegel mit mir rum, sozusagen als mein Markenzeichen und euch zur Orientierung, damit ihr immer wisst, wo‘s langgeht.

    Ansonsten kümmere ich mich nicht so wie ihr um Patienten und komme auch nur äußerst selten in Zahnarztpraxen vorbei. 

    Mein Auftrag ist nämlich ein anderer!

    Ihr arbeitet ja alle echt viel und wollt noch neben dem Job aktiv Zeit mit Familie und/oder Freunde verbringen. Ihr wollt auch Sport treiben oder anders Freizeit genießen und genau deshalb fliege ich für euch in der großen virtuellen Welt umher, um interessante Infos einzusammeln. 

    Gott sei Dank wurde mir nicht vorgegeben, welche Art News ich für euch zusammentragen soll. 

    Mit Sicherheit würdet ihr mich gleich in den Steri stecken, bestünden meine Beiträge nur aus dentalen Infos. So suche ich breit gefächert nach den unterschiedlichsten Themen, die euch möglichst alle interessieren könnten. 

    Ein paar Einträge kennt ihr schon. Die waren allerdings von meiner Vorgängerin. Sie musste abgelöst werden, weil es eine Panne mit dem Feenstaub gab. Dieser hat sie quasi bei seinem ersten Erscheinen unsichtbar gemacht und so konntet ihr sie nie in Augenschein nehmen. Nun arbeitet sie im Innendienst und unterstützt die Feenabteilung der Feuerwehrmänner. 

    Doch wie gesagt, jetzt bin ich für euch am Start.

    Ich freue mich riesig auf euch und es wäre doch gelacht, wenn wir nicht eine spannende Zeit miteinander verbringen. 

    Es gibt da bereits schon ein super-interessantes Lifestyle-Thema, an dem ich gerade dran bin.

    Also bleibt gespannt und neugierig und dann immer schön meinem Feen-Spiegel folgen!

    Eure DentiFee®

  • Gesund essen im Job

    Ihr kennt das… 10 Minuten Frühstückspause und das mitgebrachte Käsebrötchen schnell runtergewürgt. Zwischendurch den abgestandenen Kaffee auf Raten, angereichert mit Ferrero-Küsschen, ein Patienten-Geschenk. 

    Die Mittagspause geht zwar etwas länger, so dass es Lieferando schafft, die Pizza lauwarm abzuwerfen. Dann am Nachmittag noch den Aufmunterungskaffee mit Eierschecke, den Imke vom Bäcker mitbrachte. 

    Am Abend ein warmer Happen, weil das der einzige Moment ist, wo man in Zweisamkeit genießen oder in Familie mit den Kindern etwas runterfahren kann. Vielleicht noch 1-2 Gläser Wein dazu, damit der Stresspegel so richtig sinkt. 

    Willkommen auf dem Karussell der ungesunden Ernährung!

    Und wie ginge es anders?

    Es geht um ausgewogene Ernährung, die alles liefert, was unser Organismus braucht, um energievoll durch den Tag zu kommen. Schönheits- bzw. Schlankheitswahn klammeren wir hier mal aus!

    Allerdings streiten sich schon die Geister, ob ein Frühstück nötig ist, denn die einen sagen: „Brauch ich nicht. Kriege früh eh nichts runter.“ und die anderen verteidigen es, weil nur das ihren Motor zum Laufen bringt. Machen wir es also nicht an der Zeit fest, sondern nur an den Lebensmitteln und der Zusammenstellung. 

    Eigentlich ist es ganz einfach, denn egal, ob Frühstück, Mittag oder Abendbrot – es gilt immer das Gleiche. Stellt Euch von allem etwas zusammen. Es sollten gesunde Kohlehydrate dabei sein, also Vollkornprodukte, Reis, Süßkartoffeln und auch mal Linsen – also möglichst wenig aus weißem Mehl und im Verhältnis zu den anderen Lebensmittel, die kleinste Portion. Ergänzt es um fettarmes Eiweiß, wozu Eier, magerer Käse, weißes Fleisch oder Fisch zählen und vergesst neben einer Portion Obst (es lebe der Apfel!) das Gemüse nicht. 

    Das geht bspw. auch schon zum Frühstück – z. B. eine aufgeschnittene Tomate oder ein paar Gurkenscheiben als Garnitur auf ein herzhaft belegtes Vollkornrötchen oder einen geraspelten Möhren-Apfel-Salat mit Zitrone und Honig verfeinert. Pflanzliche Öle dürfen sich nebenbei bemerkt immer mit ankuscheln.

    Wichtig bleibt die ausgewogene Ernährung, also möglichst zu jeder Mahlzeit immer von allem etwas. Wenn Ihr dann noch zwischen den Mahlzeiten mindestens 5 Stunden nichts esst und nur Wasser trinkt, fährt der Insulinspiegel so runter, dass körpereigene Fette verbrannt werden.

    Habt Ihr Verlangen nach Süßigkeiten, was sich erfahrungsgemäß immer gern vor der Regel einstellt, dann verzichtet nicht, aber nascht immer erst am Ende der entsprechenden Mahlzeit und niemals zwischendurch.

    Und ein letzter Tipp – trinkt viel, ganz viel, gern 2-3 Liter am Tag!!! 

    Was hilft, das zu schaffen? Trinkt jedes Mal nach einem Toilettengang gleich wieder 1 Glas Wasser hinterher. So bleibt Ihr in einem guten „Durchfluss“.

    Und wo ist der Haken?

    Ganz einfach. Es ist die Herausforderung, dass Ihr Euch mit Lebensmitteln und insbesondere mit Eurem Versorgungsplan beschäftigen müsst. Das braucht Zeit und oftmals nimmt man sich diese nicht, weil man sie für etwas anderes verwendet, von dem man glaubt, dass es wichtig sei. Aber was ist wichtiger, als Ihr selbst?

    Nichts und deshalb lasst es Euch von Euch schmecken! 

  • Glückwunsch zum neuen Job

    Und was wird jetzt während der Probezeit aus meinem Sommer?

    Die gute Nachricht ist, dass du auch in dieser Phase einen Anspruch auf Urlaub hast! 

    Zunächst – je nach Arbeitsvertrag, den du unterschrieben hast, regelt die Probezeit ein gleichberechtigtes Testen. Du kannst nämlich checken, ob du dich im neuen Team wohlfühlst und ob die zugeteilten Aufgaben genau das sind, was du dir vorgestellt hast. Der Zahnarzt oder die Zahnärztin können sich im Gegenzug davon überzeugen, was du wirklich draufhast und ob du aus deren Sicht zur Mannschaft und in das Konzept passt.

    Hast du gehört, dass du während der Probezeit keinen Anspruch auf Urlaub hast? 

    Na das ist kompletter Quatsch! Auch in dieser Zeit stehen Dir Urlaub bzw. freie Tage zu. Laut dem Bundesurlaubsgesetz, kurz BUrlG, hast du allerdings erst nach 6 Monaten Anspruch auf den vollen Jahresurlaub. Trotzdem erwirbst du in den ersten Wochen und Monaten deiner Praxiszugehörigkeit einen anteiligen Urlaubsanspruch. Allerdings kann es dir passieren, dass du während deiner Anfangszeit nicht immer gleich freie Tage gewährt bekommst. Der Zahnarzt bzw. die Zahnärztin dürfen dir einzelne Urlaubstage sogar verweigern, wenn das aus betrieblichen Gründen für ihn/sie anders nicht möglich ist.

    Triftige Gründe für eine solche Ablehnung sind:

    • aktuell ist extrem viel zu tun
    • der Krankenstand ist hoch
    • MitarbeiterInnen, die schon länger da sind, haben weit vor deiner Zugehörigkeit Urlaub fest gebucht und müssen teilweise auf Schulferien Rücksicht nehmen 
    • in dieser Praxis gibt es festgelegte Betriebsferien (müsste so aber auch im Arbeitsvertrag vereinbart sein) 

    Wie viele Tage Urlaub kannst du während deiner Probezeit nehmen?

    Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass auch du als neue Praxis-Mitarbeiterin einen Teilanspruch auf freie Tage hast, wenn du dich noch in der Probezeit befindest. Das bedeutet: Du hast auf jeden Fall einen Anspruch von einem Zwölftel des vollen Jahresurlaubes. Wenn du bspw. 24 Tage Urlaub bekommst, stehen Dir bei einer vereinbarten Fünf-Tage-Woche pro vollem Monat 2 Urlaubstage zu oder 12 für dieses halbe Jahr. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass Du diese Zeit zusammenhängend genehmigt bekommst.

    Du brauchst unerwartet Sonderurlaub?

    Weil es bspw. in deiner Familie einen Todesfall (naher Angehöriger) gibt oder du umziehst?

    Hier hast Du nur gute Karten, wenn es im Arbeitsvertrag dazu Regelungen gibt. Ansonsten bleibt es eine kulante Entscheidung deines Chefs bzw. deiner Chefin.

    Hingegen kannst du von der Arbeit freigestellt werden, wenn dein Kind (unter 12 Jahren) erkrankt ist und du es zu Hause wieder gesund pflegen musst. Bei dieser Art Freistellung bekommst du keine Lohnfortzahlung. Hier müsste dann deine Krankenkasse mit einer Lohnausgleichszahlung einspringen.

    Was passiert mit deinem Anspruch auf Resturlaub, wenn du während der Probezeit gekündigt wirst oder selbst nicht mehr willst?

    Hast Du beispielsweise in den ersten beiden Monaten keinen Urlaub genommen, wirst aber im dritten Monat gekündigt oder willst von selbst gehen, so hast du einen Anspruch auf diesen Resturlaub. Du als Arbeitnehmer kannst diese Tage also einfordern, solange du noch im Unternehmen arbeitest. 

    Als Beispiel: Am 1. August gestartet, am 15. Oktober die Kündigung erhalten oder selbst hingeschmissen, so dass Dein Arbeitsverhältnis zum 31. Oktober endet. Wenn Du bis dahin noch keinen Urlaub genommen hast, stünden Dir bei 24 Urlaubstagen pro Jahr noch 6 freie Tage zu.

    Noch ein kleiner Tipp: Sollte es aus betrieblichen Gründen nicht möglich sein, dass du deinen Resturlaub vor Ablauf der Kündigungsfrist antrittst, hast du das Recht, einen Geldersatz dafür zu verlangen. Du kannst dir also diese Urlaubstage auszahlen lassen.

    Also, das Glück, einen neuen Job gefunden zu haben, muss Deine Sommerfreude nicht völlig ausbremsen. Vielleicht sind es im Moment nicht die 2 Wochen auf Mallorca, aber doch einige freie Tage am nahe gelegenen Badesee.

  • Was sollte ich meinem Chef oder meiner Chefin wert sein?

    In einem Krankenhaus steht und fällt alles mit der Pflege und beim Zahnarzt sind es die Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), die unverzichtbar zum Erfolg der Praxis beitragen!

    Klar, auch hier ist es wie in der übrigen Arbeitswelt – wer neu einsteigt, muss sich und seine Fähigkeiten erst einmal unter Beweis stellen und kann nicht ohne jegliche Berufserfahrung davon ausgehen, gleich mal ein Fünftel mehr zu verdienen, als die MitarbeiterInnen, die schon lange in der Branche unterwegs sind. Gute Karten hat jedoch jeder, der schon gleich mit Zusatzqualifikationen (bspw. als Prophylaxe-Helferin) antritt.

    Das Gehalt während der Ausbildung variiert regional. Orientiert sich aber in der Regel an Tarifverträgen oder tariflichen Vereinbarungen, an welche die Zahnarztpraxen gebunden sind. 

    Spannend bleibt die Ausbildungsvergütung und die fällt gemittelt über alle Bundesländer unterschiedlich aus:

    Ausbildungsjahr Ausbildungsgehalt Reale Erwartung
    1. Ausbildungsjahr 600 bis 900 €/Monat brutto 750 €/Monat brutto
    2. Ausbildungsjahr 650 bis 950 €/Monat brutto 790 €/Monat brutto
    3. Ausbildungsjahr 750 bis 1.000 €/Monat brutto 840 €/Monat brutto

    Und wie geht es nach der Ausbildung für euch weiter?

    Die Arbeitsmarktchancen für ZFA sehen gut bis sehr gut aus. Seit dem Jahr 2000 ist die Arbeitslosigkeit in diesem Sektor um stattliche 74 Prozent zurückgegangen. So könnt ihr damit rechnen, mit ca. 1.700 € brutto zu starten. Mittlerweile besteht sogar eine Nachfrage an ZFA!

    Quelle: Entgeltatlas 2018 der Bundesagentur für Arbeit; Stand Januar 2020

    Du hast als ZFA Deinen Traumjob gefunden?

    Auch in diesem Beruf habt ihr Weiterentwicklungschancen und könnt euch gehaltstechnisch verbessern. Mit steigender Berufserfahrung und erfolgreich absolvierten Fortbildungen kann ein Monatsgehalt auf bis zu 3.500 € brutto steigen!!! Natürlich nur, wenn ihr lange dabeibleibt! 

    Hier ein Beispiel des Vergütungstarifvertrages (Stand 2020) für Zahnmedizinische Fachangestellte/Zahnarzthelferinnen in Hamburg, Hessen, im Saarland, Landesteil Westfalen-Lippe, an dem sich jetzt deutschlandweit orientiert wird.

    Quelle: VMF-Online

    Unabhängig davon…

    …können freiwillige Zugaben eurer Chefs, wie bspw. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, vermögenswirksame Leistungen oder Sonderzahlungen für besondere Leistung das Monatsgehalt punktuell aufbessern.

    Fazit

    Wenn das Arbeitsumfeld passt, liegt es an Euch! Denn wer mit Freude arbeitet, hohe Ansprüche an sich selbst stellt und sich einen (Weiter)Bildungshunger bewahrt, der hat auch tolle Chancen, richtig gut zu verdienen. Bleibt dran, wenn es in Eurer Kasse klingeln soll!

  • Verlosung für Praxispersonal

    Wir verlosen unter allen registrierten Nutzern auf https://dentifox.com/dentifee/ , Gruppenmitgliedern von https://www.facebook.com/groups/DentiFox/ sowie Facebook-Likes auf der DentiFox® Seite https://www.facebook.com/zahnarztpersonal/ die Teilnahme für eine Person an diesem exklusivem Fortbildungsevent.

    Eine Registrierung ist bis 22.10.2020 möglich.

    Die Verlosung erfolgt am 23.10.2020 14:00 Uhr.

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Viel Glück!

  • Urlaub und so…

    Gesetzlicher Anspruch und Regelungen im Arbeitsvertrag

    Hier erfährst du, warum es möglicherweise Unterschiede gibt:

    https://www.stellenanzeigen.de/gesetzlicher-urlaubsanspruch-regelungen-und-besonderheiten-sde13812/

  • Erfolg im Bewerbungsgespräch

    Deine Bewerbung war erfolgreich und das Vorstellungsgespräch steht an. Mit diesen Tipps sollte der Traumjob euch gehören:

    https://www.stellenanzeigen.de/vorstellungsgespraech-tipps-und-tricks-fuer-deinen-erfolg-sde14193/